Franzobel liest. Fabian Rucker spielt.
19. 04. 2008, Sa/16
Nachdem sich das Internet vor einigen Tagen noch geweigert hat, weitere Informationen auszuspucken (mittlerweile beinhalten die Seiten beider Künstler Hinweise auf die gestrige Veranstaltung…), hat meine Mutter sich eben schön an den Zeitungsartikel gehalten und in der örtlichen Filiale einer großen, großen Bank nachgefragt, ob die einem tatsächlich Karten für diese Lesung andrehen würden und wieviel Moneten dafür den Besitzer wechseln sollen. Kurz und gut: Man fuhr nach Frankenmarkt, entdeckte auf dem Weg einige Ortschaften, von denen man zwar schon gehört, die man aber noch nie leibhaftig gesehen hatte und fand schließlich sogar das unübersehbare Bräugasthaus, das, wie scheinbar halb Frankenmarkt, der Firma Starzinger gehört (Mann, gibt das wieder Suchbegriffe…).
So. Da standen wir nun, Muttern und ich. Als in etwa einzige Nicht-Einheimische (aber hey… die Leute dürften zumindest ein paar Gensequenzen mit uns gemeinsam haben, immerhin stammt mein Opa aus der Gegend). Und warteten. Da freie Platzwahl war, waren wir lieber mal früh genug dort; und bei der Beginnzeit wurde aus dem „akademischen Viertelstündchen“ ein bisschen mehr. Was aber gerne verziehen wurde, denn es war eine wirklich kurzweilige Lesung (inkl. zweier Gesangseinlagen seitens des Herrn Franzobel, wovon mir die „japanische“ Version von Oh Tannenbaum noch immer in den Ohren klingt), durchsetzt mit dem sehr netten Saxophonspiel eines mir vorher unbekannten jungen Menschen namens Fabian Rucker (dessen Alter ich mit „nicht viel älter als ich“ ja doch ganz gut geschätzt habe, wie ein Blick auf seine MySpace-Seite lehrte). War ein schöner Abend.
Ach ja: Ein Link und ein zweiter.
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